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Bewehrte Erde Steilwand schnell & einfach installiert, Folgeauftrag in Ötz – Österreich

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Unsere Green Terramesh® Steinwandsysteme sind werkseitig vorgefertigt und verkürzen die Installationszeit

Die internationale Firmengruppe Fröschl aus Hall, Tirol, das Traditionsunternehmen in der Tiroler Bauwirtschaft, setzt erneut auf das bewährte Steilwandsystem Terramesh® von KATZENBERGER und beauftragt Ende Februar 2017 einen neuen Bauabschnitt im Ötztal. Erst Ende 2015 hatte FRÖSCHL ihre Präsenz im Ötztal erweitert. Nördlich der Gemeinde Oetz entstand auf dem Gelände einer ehemaligen Bauschutt-Deponie eine neue Zentrale für die TIWAG Tiroler Wasserkraft AG. Mit der anspruchsvollen Planung der Baumaßnahme wurde das lokale Architekturbüro Karlheinz Röck aus Innsbruck betraut. Die Baufläche grenzt unmittelbar an den deutlich tiefer gelegenen Fluss, die Ötztaler Ache, der im Frühjahr gewaltige Wassermassen talwärts führt, die Aufgabe bestand in der Optimierung der nutzbaren Fläche auch als künftige Parkraumflächen ohne lange Böschungsbereiche zum Fluss.

In Abstimmung mit den beteiligten Planern, den ausführenden Firmen und den zuständigen Behörden wurde nach Prüfung verschiedener Varianten bereits im Frühjahr 2015 der Einsatz eines Steilwandsystems als Bewehrte Erde beschlossen und im Sommer 2015 erfolgreich installiert.

Das Steilwandsystem Terramesh® erlaubt die Herstellung von Böschungsneigungen bis zu 90 Grad, mit der im Ötztal eingesetzten Variante Terramesh Green mit begrünbaren Frontelementen wird eine Böschungsneigungen mit 65 Grad erreicht. Die einzelnen rückverankerten Systemlagen werden in werkseitig vorgefertigten Komplettelementen einer Breite von 3,0m mit einer Einbindelänge von 4,0m und eine Elementhöhe von 0,73 m geliefert Insgesamt werden 8 Lagen übereinander aufgebaut, die Gesamthöhe der Wand beträgt somit 5.84 m und ist ohne Zwischenbermen hergestellt. Das Steilwandsystem stützt die Böschung bereits auf einer Länge von 60m, der 2017 installierte neue Abschnitt wird auf einer Länge von weiteren 40m aufgebaut.

Die Besonderheit des hohen werkseitigen Vorfertigungsgrads liegt in der deutlich schnelleren Installationszeit auf der Baustelle. So werden die als Bündel palettenweise angelieferten Elemente lediglich vom LKW entladen, zum vorbereiteten und verdichteten Planum der künftigen Stützwand transportiert und dort entlang der Richtschnur platziert. Anschließend wird die Rückverankerung nach hinten ausgeklappt, die Fronten angehoben und mit den bereits vormontierten Neigungsdreiecken, die einfach ausgedreht werden auf die Neigung eingestellt und mittels 4 Verbindungshaken mit der Rückverankerung verbunden. Dann beginnt die Verfüllung und lagenweise Verdichtung des Hinterfüllmaterials, Hierbei können die Verankerungsgeflechte sogar mit Radfahrzeugen direkt befahren werden, ein Vorgehen das anderen Bauweisen mit Geokunststoffen undenkbar wäre (Vorkopfeinbau erforderlich) Zur Optimierung der Begrünungsergebnisse kann direkt hinter den Frontbereichen humushaltiger Mutterboden eingebaut werden.

Dass sich die erheblichen Zeiteinsparungen gegenüber herkömmlichen Steilwandsystemen durch die hohe Vorfertigung tatsächlich erzielen lassen wurde bereits am Tag der ersten Materialanlieferung deutlich, noch ohne jede Erfahrung konnten bereits im Verlauf dieses ersten Nachmittags 3 komplette Lagen auf einer Teillänge aufgebaut, hinterfüllt und verdichtet werden. Mit zunehmendem Baufortschritt konnten Installationsgeschwindigkeiten erzielt werden, die selbst die ausführende Baufirma erstaunt hat. Die gesamte Bauzeit dieses Gewerkes lag unter den planvorgaben und Mann und Gerät konnte für einen anderen Einsatz abgezogen werden.

Für weitere Informationen laden Sie bitte unsere Fallstudie runter. 

 

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